Nach acht Jahren Rechtsstreit ist der Weg für den siebten Bauabschnitt der A39 frei. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Klage gegen den Planänderungsbeschluss abgewiesen. Damit kann der Abschnitt zwischen Weyhausen und Ehra rechtssicher gebaut werden. Für Niedersachsen ist das ein wichtiges Signal: Die Region hat lange genug gewartet. Jetzt darf nicht weiter verzögert werden.
Die A39 gehört zu den wichtigsten Verkehrsprojekten unseres Landes. Sie schließt die Lücke zwischen Wolfsburg und Lüneburg, entlastet die B4 und verbessert die Anbindung des Wirtschaftsraums Braunschweig/Wolfsburg bis Hamburg. Gerade für Pendler, Unternehmen, Handwerk und Logistik ist diese Verbindung von großer Bedeutung. Wer starke Regionen will, muss auch die notwendige Infrastruktur ermöglichen.
Das Urteil aus Leipzig schafft Klarheit. Jetzt liegt die Verantwortung bei der Landesregierung, gemeinsam mit dem Bund und der Autobahn GmbH den schnellen Baubeginn voranzutreiben. Dort, wo Baurecht besteht, muss gebaut werden. Weitere Debatten über das Ob dürfen dieses Projekt nicht erneut aufhalten. Besonders die Grünen in der Landesregierung müssen die Entscheidung des Gerichts akzeptieren und ihre Blockadehaltung beenden. Der Rechtsweg wurde ausgeschöpft. Die Planung wurde bestätigt. Jetzt zählt Verlässlichkeit gegenüber den Menschen vor Ort.
Seit mehr als 20 Jahren wartet die Region auf diese Verbindung. Niedersachsen braucht die A39. Jetzt ist die Zeit zur Umsetzung!